Donnerstag, 10. August 2017

Zündels Abschied: ein Brief !

                         erhalten per mail, siehe dazu auch:


spiegel.de: Holocoaust Leugner Ernst Zündel gestorben - so der Spiegel / Zündel war überzeugter Hitlergegner


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 Am 10. August 2017 um 00:32 schrieb Bright Rainbow <gerd_rainbow@hotmail.co.uk>:

Zündels Abschied: Ein Brief!

Am 27. 7. 2017, also wenige Tage vor seinem Tod, schrieb mir mein treuer Freund, der große Wahrheitssucher  Ernst Zündel, einen Brief, den ich am 4. 8. also einen Tag vor seinem Tod beantwortete.
Und der erste Satz diese seines letzten Schreibens galt dem Schicksal eines andern. Nämlich des Mitstreiters Horst Mahlers.
Da schreibt er wörtlich:
„Lieber Gerd! Ergreifend Deine Zeilen über Mahlers Schicksal.
„Twitters“ u.s.w.“
 Was für eine Auszeichnung für mich, was für ein berührender Abschiedsgruß!
 Erst dann berichtet er über sein eigenes Schicksal. Vor allem von den Sorgen über den Gesundheitszustand seiner Frau! Aber auch über Willkür und Verfassungsbruch der US- Gerichte, die ihm seit vielen Jahren die Heimreise zu seiner Frau nach USA verweigern.
Zu ihm nach Deutschland konnte Ingrid Zündel, die treue Gefährtin, ja nicht kommen, da ihr hier ebenfalls jahrelanger Kerker gedroht hätte.
Die Justiz des BRD – Besatzungsregime, die Ernst wegen dessen Meinung unter dem teuflischen Vorwand der „Volksverhetzung“ zu sieben Jahren Kerker verdammte, stand ja bereit, den Wunsch der Fremdherrschaft jederzeit auch an seiner Ehefrau zu vollstrecken.
„Wir haben uns unseren Lebensabend anders vorgestellt, das Problem für uns ist nicht nur menschlich- seelischer, sondern auch finanzieller Natur“ beklagt der  unermüdliche Wahrheitssucher in diesem letzten Brief seinen schier endlosen Leidensweg, der ihn durch Kontinente und Zuchthäuser wandern ließ.
Und er berichtet, daß die offenen Gerichtskosten in der BRD für ihn 53.399.67 Euro betragen. Eine Summe die er nie und nimmer aufzubringen im Stande gewesen wäre.
Möge dieser Betrag Richtpreis sein für die Entschädigung pro Stunde, für jene Deutschen, die als politische Gefangene für gewaltfreie Meinungsäußerungen Jahrzehnte in den Kerkern der Fremdherrschaft und des Asylbetruges verbrachten. Und die Summe möge aufgebracht werden durch den Erlös aus der Versteigerung des Eigentums jener Oberen Million, die der Fremdherrschaft seit 1945 gedient hat.
Zum Andenken an Zündels Leidensweg, füge ich hier eine Ballade ein, die ich vor Jahren während meines Exils für Ernst geschrieben habe.






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